Kochen + Essen + Musik = Liebe

Musikliebe

Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist, wie ich mit meiner Mutter zusammen auf ihren Füßen zu Pass The Dutchie von Musical Youth getanzt habe. Eine wunderschöne Erinnerung und jedes Mal, wenn ich heute dieses Lied höre, habe ich dieses Bild vor Augen. Klein-Antje noch tapsig und wackelig auf den Beinen, aber mit vollem Herzblut bei der Musik. Bitte versteht mich richtig: ich bin ein völlig unmusikalischer Mensch. Ich kann keine Note lesen, kein Instrument spielen und so gar nicht singen. Ich bin immer diejenige beim Geburtstagsständchen, die den Mund bewegt, aber keinen Ton rauslässt.

Aber Zuhause oder wenn ich alleine bin ist das anders. Sehr zum Leidwesen von Ben, denn er ist ja nunmal auch hier Zuhause. Vornehmlich singe ich also im Auto (weil ich allein bin), beim Putzen, Duschen oder eben beim Kochen. Und weil ich nur zufällig den ein oder anderen Ton treffe, muss die Musik, die ich höre laut sein. Ihr wisst schon: damit ich mich selbst nicht hören muss.

Musik zum Kochen

Für mich – und deswegen nach 17 Jahren auch für Ben – gibt es kein Kochen oder Essen ohne Musik. Das würde sich falsch anfühlen, da fehlt was. Musik ist einfach mein ständiger Begleiter und – bei richtiger Auswahl – hebt es die Stimmung noch um ein paar Grad mehr an. Alles geht leichter mit Musik, oder? Und beim Essen übertönt es zudem die Schmatzgeräusche.

Es gibt für mich kaum ein Musik-Tabu – naja, eines schon: diese Frau Fischer geht überhaupt gar nicht. Niemals. Und unter keinen Umständen. Auch nicht mit dem nötigen Alkoholpegel. Nein. Einfach nein. Aber sonst. Sonst kann man mich mit eine breiten Auswahl begeistern. Hauptsache: Qualität. Wie beim Essen auch, brauche ich das Gefühl, dass ich etwas konsumiere, das mit Liebe und Herzblut gemacht wurde. Musik aus der Dose kommt für mich also ebenso nicht ins Haus, wie Bolognese aus der Dose.

Wir nutzen in den allermeisten Fällen Spotify, unser Plattenspieler kommt eher nach dem Essen zum Einsatz, wenn wir ein Glas Wein auf der Couch genießen. Vielleicht sucht ihr, wie ich auch, immer wieder nach neuen (Musik)Inspirationen? Ich habe euch mal ein paar Playlisten heraus gesucht, denen ich selbst folge oder die ich selbst zusammengestellt habe. Fehlt da ein Künstler oder eine Playlist, die bei euch nicht fehlen darf? Schreibt das unbedingt in die Kommentare, ich wäre euch so dankbar!

Dinner Music (Spotify)

smooth, akkustisch, relaxed – perfekt zum Kochen von Pastagerichten und Salat, idealer Begleiter zum Essen.

USA – sing with it (Antje)

Wie der Name sagt: zum Mitsingen aus allen Jahrzehnten. Ideal für BBQ mit Freunden. Weniger zum Essen, denn die Kombination aus Essen und Singen kann in die Hose gehen. Ich habe es ausprobiert.

Eat. Drink. Move. (Antje)

Elektro mit viel Atmosphäre. Der Playlisttitel spricht für sich. Passender Begleiter für alles, was gerührt und gewendet werden muss. Im Rhythmus dann natürlich.

Cocktails (Spotify)

Bekanntes in neuem Bossa-Gewand. Manchmal überraschend. Hervorragend zu Raclette- oder Fondue-Abenden.

Joni MItchell

Braucht sie noch Worte? Für Schmorgerichte mit viel Rotwein.

Mumford & Sons

Weil und immer.

 

3 comments on “Kochen + Essen + Musik = LiebeAdd yours →

    1. Genau – Calypso :)! Das sind dann Lieder, die einem auf Ewig in Erinnerung bleiben. Bei jedem hören kann man dann dieses Gefühl von damals wieder hervorholen. Dafür liebe ich die Musik!

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