Eine Hütte zum Verlieben – Kurzurlaub in Tirol

Es stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür und wir mussten mal raus aus dem Alltag. Es musste Natur um uns herum sein, viel Ruhe und so saßen wir an einem Sonntagnachmittag am Laptop und suchten in diesem Internet nach einem Urlaub auf einer Hütte in den Bergen.

Seit Jahren gab es immer mal wieder den Wunsch eine Hütte zu finden, die unseren Ansprüchen an Ruhe und Gemütlichkeit entspricht. Immer mal wieder haben wir recherchiert. Doch jetzt erst begegneten wir durch Zufall der Plattform Hüttenland. Warum wir darauf früher nicht gestoßen sind, bleibt ein Rätsel. Lange Rede kurzer Sinn: wir buchten via Last Minute eine der wenigen Hütten, die noch frei waren. Und 5 Tage später ging es los. Der Buchungsvorgang war absolut vorbildlich – sehr rasch, sehr freundlich und extrem kurze Reaktionszeiten bei offenen Fragen.

Das Packen ging recht flott – wir sind durch unsere Wohnmobil-Urlaube in den USA gut ausgestattet und geübt. Bis auf Bettwäsche und Handtücher, soll die Hütte gut ausgestattet sein, also ergänzten wir lediglich um Lebensmittel, Getränke und natürlich Bademäntel, denn es gibt einen Hot Pot. Wir standen am Tag vor der Anreise telefonisch mit dem Besitzer in Verbindung und trafen uns am Anreisetag mit ihm in der Nähe der Hütte. Achja, das Schmuckstück befindet sich in Tirol nahe Wörgl und Kundl – von München gerade eine gute Stunde entfernt.

Viel liebe zum Detail

Josef erklärt uns den kurzen Weg zur Hütte – diese befindet sich ca. 100 Meter hinter seinem Zuhause. Schlüssel hängt, Kamin ist angeheizt und in 20 Minuten würde er für eine kurze Einweisung kommen. Wir parken vor der Hütte und – Leute, ehrlich – mir ging das Herz auf. Diese Hütte ist mein wahrgewordener Traum. Mit so viel Liebe zum Detail hergerichtet – schon auf der Holzterrasse wird das klar. Neben dem riesigen Holzzuber, Sitzgelegenheiten mit Blick auf das Tal und die Berge, dem plätschernden Brunnen, der urigen Holztür, waren es die Dekodetails, die uns beide absolut begeisterten.

Das Innere der Hütte toppte das einfach noch einmal. Der Kamin prasselte, die voll ausgestattete Küche (inklusive Parmesanreibe) fügte sich prima ein, brachten uns auch die geschenkten Bio-Eier zum Bis-über-beide-Ohren-Grinsen.

Wir fühlten uns sofort heimelig und freuten uns tierisch auf drei Nächte in diesem Klein-Od. Wenig später traf Josef ein und gab uns eine kurze aber herzliche Einweisung in die Funktionsweisen von Hot Pot, Kamin, dem außenliegenden Bad und Mülltrennung.

Dann waren wir allein und hörten außer dem Bach und den Brunnen nur noch den Wind und uns. Mit so viel Gemütlich- und Urigkeit haben wir nicht gerechnet. Es war geradezu perfekt. Alles funktionierte und alles hatte seinen Platz. Das Schlafzimmer im ersten Stock wurde erst vor Kurzem auf die Ursprungshütte gebaut und roch noch herrlich nach frischem Holz.

 

heißbegehrt – nicht nur der hot pot

Wir verbrachten herrliche drei Tage hier und trotz viel Regen wurde uns nicht langweilig. Das, was wir in der kurzen Zeit von der Gegend gesehen haben, verspricht viel. Unser absoluter Höhepunkt war natürlich der Hot Pot – der zwar seine Zeit brauchte, bis er warm war, dafür aber sich jede Minute lohnt. Eine absolute Empfehlung für alle, die ein paar Tage ausspannen wollen. Der Mindestaufenthalt liegt übrigens bei 7 Tagen – nur bei Last Minute-Angeboten kann man einen kürzeren Zeitraum buchen. Josef erzählte uns übrigens, dass wir großes Glück hatten, denn 1 Stunde vor unserer Buchung hatte ein Gast abgesagt.

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