Backofengemüse

Backofengemüse – Hokkaidokürbis in bester Gesellschaft

Skip to recipe

Ihr kennt das: morgens im Dunkeln zur Arbeit, abends im Dunkeln nach Hause. Zwischendurch diffuses Grau-Einerlei. Wer ist da nicht per se dauermüde? Na? Wer? Wäre da nicht meine Lust am Essen, ich würde mich am Liebsten in die Waagerechte begeben und einfach warten, bis der Frühling wieder beginnt.

Für Tage wie diese brauch ich etwas einfaches und schnelles. Etwas, das nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt und trotzdem so lecker schmeckt, dass meine ganz persönliche Sonne aufgeht – nämlich, wenn ich die erste Gabel in meinen Mund stecke.

Hokkaidokürbis und ich: freunde durch dick und dünn

Genau das passierte, als ich aus der Not heraus alles Gemüse, was sich noch so in der Küche tummelte zusammen mit dem halben Hokkaidokürbis mit Olivenöl, Rosmarin und Oregano massierte, grobes Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und ein paar weitere Gewürze drüber mahlte und mit einem gehauchten „hmmmm“ in den Ofen schob. Gerade einmal 10 Minuten dauerte das und dann hatte ich 40 Minuten Zeit für Alltagsdinge, die ich nicht mag und denen ich deswegen hier keine Plattform schenken möchte. Aber egal, was zu tun ist – das geht alles viel leichter von der Hand, wenn man den Hokkaidokürbis, den Rosmarin und den Knoblauch riecht.

Als ich die heiße Form aus dem Ofen holte, fehlte irgendwas. Es roch fantastisch, aber mein ästhetisches Auge brauchte noch ein Detail. Also wird der Kühlschrank durchstöbert und recht schnell fand sich ein Ziegenfrischkäse, der kurzerhand in kleinen Wölkchen (hach, wie das klingt…) auf dem Gemüse verteilt wird. Dazu ein Glas trockenen Weißen und voilà: einfach und soooo gut.

Und? Wem von Euch läuft das Wasser im Mund zusammen? Ich könnt auf jeden Fall schon wieder.

 

 

0 comments on “Backofengemüse – Hokkaidokürbis in bester GesellschaftAdd yours →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.