Elsässer Flammkuchen

Bei der größten Hitze lüstet es uns weniger nach einer richtig starken Gemüsebrühe und wenn es draußen fröstelt, darf es ruhig etwas mehr Kohlenhydrate sein. Jetzt in diesem großartigen Sommer, kommen bei uns vor allem Salate, Fisch oder leichte Pasta auf den Tisch. Oder eben dieser Flammkuchen. Ich hatte sie an einem Wochenende damit überrascht, denn sie war bis dahin dem Flammkuchen eher skeptisch eingestellt. In diesem Sommer haben wir ihn bereits dreimal genossen. Das spricht für sich.

Bevor wir aber zu unserem Rezept kommen, folgt hier ein wenig Wissen zum Flammkuchen. Wir alle wissen: der kommt aus dem Elsass. Soweit so gut. Dass der Flammkuchen ursprünglich ein probates Mittel war, um die Temperatur im Holzofen für das zu backende Brot zu testen, ist dagegen vielleicht nicht jedem bekannt. Der Name Flammkuchen oder Tarte Flambée stammt daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht aus waren, wenn man den Teigfladen hineinschob.

So genug vom Klugscheißern, jetzt geht’s zum eigentlich wichtigen: unserem etwas abgewandelten Rezept.

Flammkuchen_1

ELSÄSSER FLAMMKUCHEN

Für den Teig:

200 g Mehl
100 ml Wasser
2 TL Pflanzenöl
Salz

Für den Belag:

Mascarpone
Schmand
Frühlingszwiebeln
Speck
Salz
Pfeffer
Chilliflocken

1. Mehl und Salz mit dem Wasser vermischen und unter langsamer Zugabe des Öls zu einem glatten Teig verarbeiten. 30 Minuten ruhen lassen.

2. Mascarpone, Schmand, Salz, Pfeffer und etwas Chilli verrühren.

3. Frühlingszwiebeln und Speck in gefällige Stücke schneiden.

4. Den Teig zu einem sehr dünnen Fladen ausrollen. Mit der Schmand-Mischung bestreichen, anschließend mit Speck und Frühlingszwiebeln belegen.

5. Im vorgeheizten Ofen bei ca. 220-250 Grad für 12 Minuten backen.

/ER

Flammkuchen_2

Flammkuchen_5

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