Das ultimative Rezept für Deine Burger Buns

5. Mai 2019

Wir sind schon sehr lange Fans von Burger. Burger in allen seinen vielfältigen Varianten und Belegmöglichkeiten. Vor etlichen Jahren – als wir während unserer Ausbildungszeit in einer 45 qm-Wohnung ohne Balkon oder Garten lebten – haben wir die Patties im Backofen gebacken und die Burger Buns im Supermarkt besorgt. Damals war das okay so. Was für Zeiten. Uns hat trotzdem schon immer gestört, dass die Buns krümelten und nach sehr kurzer Zeit das Brötchen sich vom Fleischsaft auflöste und wir das Fleisch direkt in den Händen hielten. Das ist ja nicht Sinn und Zweck eines solchen Buns. Mal ganz abgesehen vom sehr faden bis völlig fehlenden Geschmack.

Die Suche nach den perfekten Burger Buns begann in den USA

Dann verbrachten wir unseren ersten Urlaub in den USA und durften die typischen Diner erleben und die (bis dahin) besten Burger unseres Lebens probieren. Ihr könnt Euch denken, dass es einem sehr schwer fällt wieder auf den Boden der Tatsachen sich zu begeben und sicht mit dem zufrieden zu geben, von dem man weiß, es siedelt sich an der unteren Skala des Gewünschten an. Das war die Zeit, in der die Suche nach einem Rezept für die perfekten Burger Buns begann. Das war auch die Zeit, in der die ersten Food Trucks in Deutschland bestaunt wurden und Instagram so langsam an Kraft gewann.

Rezept für Burger Buns

Und dann war er da – über Instagram.

Wir haben viele Rezepte ausprobiert. Manche besser, manche schlechter. Zwischendurch glaubten wir einmal DAS Rezept gefunden zu haben. Wir wurden jetzt aber eines besseren belehrt. Denn hier ist es. DAS Burger-Buns-Rezept.

Ein kleiner Disclaimer: dieses Rezept ist nicht von uns entwickelt. Wir wurden auch nicht inspiriert oder haben ein bestehendes Rezept weiter entwickelt. Nein, der Respekt für das nachfolgende Rezept gebührt voll und ganz Martin von ibbnbbq. Bitte besucht einmal seine Website oder sein Instagram-Profil. Er wird sich sicherlich freuen.

Und wir freuen uns sicherlich auch, wenn Du bei uns einmal vorbei schaust. Unter @ofenoffen bekommst Du Einblick in unser tägliches Leben rund um unseren offenen Ofen.

Ofen offen auf Instagram

Zutaten und Zubereitung unterscheiden sich in Nuancen an den wichtigen Stellen.

Über Instagram sind wir immer mal wieder über unterschiedliche Quellen auf das Burger Buns Rezept von Martin gestoßen und dieses Wochenende war einfach die Zeit gekommen. Die Zutaten sind ähnlich wie bei anderen Rezepten. Mal ist Zucker statt Honig drin und hier arbeiten wir mit zwei verschiedenen Mehlsorten statt dem klassischen 550er Mehl. Das Geheimnis liegt aus unserer Sicht in dem Verhältnis von Flüssigkeit zum Rest der Zutaten. Der Anteil an Vollmilch ist höher und dafür ist weniger Wasser enthalten.

Die Zubereitung dieser Burger Buns selbst unterscheidet sich auch nicht groß von den bisherigen Versuchen. Du brauchst eine Küchenmaschine, Deinen Backofen und Zeit zum Gehen. Insgesamt solltest Du ca. 3 Stunden einplanen, von denen Deine Beschäftigung aber auf ca. 30 Minuten reduziert ist. Während der Zeit des Gehens kannst Du natürlich den Buns zuschauen und dabei meditieren. Oder die Bäder putzen. Oder den Grill vorbereiten. Oder mit den Kindern eine Runde “Wer räumt schneller sein Zimmer auf” spielen.

Perfekte Burger Buns

Das Ergebnis ist eine Offenbarung. Ja, ich übertreibe. Aber zurecht. Wenn man, wie wir, so viele Jahre nach einem Rezept sucht und endlich eines gefunden hat, muss das gefeiert werden. Du bekommst herrlich softe, widerstandsfähige aber dennoch extrem fluffige Buns, die dazu auch noch köstlich sind.

Probiere es unbedingt einmal aus und lass uns und Martin von ibbnbbq einen Kommentar da. Wir würden uns sehr darüber freuen, dieses tolle Rezept weiter in die Welt streuen zu können.

Rezept für Burger Buns

Was du für die Zubereitung benötigst:

Das ultimative Rezept für Burger Buns

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By Ben Serves: 10 Stück
Prep Time: 20 Minuten plus 2 Stunden gehen lassen Cooking Time: 10 bis 15 Minuten

Ingredients

  • Wasser - 150 ml, lauwarm
  • Milch - 100 ml, am besten Zimmertemperatur
  • Hefe - 30 Gramm, frisch
  • Honig - 30 Gramm
  • Mehl - 400 Gramm 550er
  • Mehl - 100 Gramm 1050er
  • Ei - 1, ohne Schale
  • Butter - 80 Gramm, Zimmertemperatur
  • Salz - 15 Gramm
  • Für das Bestreichen der Buns: 1 Ei, 4 EL Milch (beides Zimmertemperatur und miteinander vermischt), 4 EL Milch für nach dem Backen

Instructions

1

Milch in eine Rührschüssel geben.

2

Separat das lauwarme Wasser, den Honig und die Hefe miteinander verrühren. Zur Milch geben, verrühren und gute 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe zu arbeiten beginnt.

3

Derweil in einer Schüssel die beiden Mehlsorten miteinander vermischen.

4

Mehl, Ei, Butter und das Salz zur Hefemischung geben und 12 bis 15 Minuten zu einem seidigen Teig verkneten lassen.

5

Teig abdecken und eine Stunde an einem wärmeren Ort gehen lassen. (Backofen mit Licht an funktioniert super).

6

Nach einer Stunde den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausbreiten und platt drücken, so dass die Gase entweichen können.

7

Den Teig zu einer Rolle formen und in 10 - gleich schwere - Teiglinge teilen. Dazu die Teiglinge am besten abwiegen.

8

Aus den einzelnen Teiglingen die Buns formen indem man sie platt drückt und anschließend die Seiten von außen nach innen faltet. So entsteht auf der einen Seite eine schöne glatte Oberfläche, und unten ensteht der "Schluss", der dann weggeschliffen werden kann.

9

Nun immer fünf Buns auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nochmals eine Stunde gehen lassen.

10

Den Backofen auf 230 Grad vorheizen.

11

Die ersten fünf Buns mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und danach mit Sesam oder eigenen persönlichen Topics bestreuen.

12

Nun das erste Blech in den Ofen geben und für 10 Minuten backen lassen. Dabei immer am Ofen bleiben. Das Abdunkeln der Buns geht ziemlich zügig. Herausnehmen, wenn die gewünschte Bräune erreicht ist.

13

Direkt nach dem Backen mit der Milch bestreichen. Das gibt einen extra Glanz.

14

Mit dem zweiten Blech genauso wie mit dem ersten verfahren.

Notes

Die Burger Buns lassen sich super vorbereiten und einfrieren. Einfach in einen Gefrierbeutel portionsweise packen und beim nächsten mal bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

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